Ob Menschen mit oder ohne Behinderung, Akteure aus Einrichtungen der Behindertenhilfe oder den Bereichen Freizeit und Bildung sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger: Groß war das Spektrum der Teilnehmenden beim ersten virtuellen Netzwerktreffen zum Projektauftakt der „Aktion Inklusion“. „Der Anfang ist gemacht“, freut sich Adele Hoffe, Projektleiterin des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer, über die erste Zusammenkunft. „Es wurde schnell deutlich, dass die Gemeinschaft der Netzwerkpartner über ein großes Interesse verfügt, ihre enormen Erfahrungen einzubringen.“ Denn alle eint ein Ziel: Ein gutes Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderung insbesondere in den Bereichen Bildung und Freizeit zu ermöglichen. „Wir haben uns gemeinsam erstmal einen Überblick über die bereits bestehenden Angebote geschaffen. Und dann wurde es auch schon kreativ“, so Sigrid Thomas, Projektmitarbeiterin der Caritas. Erste Ideen wurden bereits entwickelt. „Diese wollen wir schon bald in die Tat umsetzen. Das ist unser Wunsch.“ Gleichzeitig wurde besprochen, wie man die Notwendigkeiten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Region erfassen kann, um passgenaue Angebote zu schaffen. Schon jetzt zeigte sich, dass die Zusammenkunft der verschiedenen Akteure ein Gewinn ist. Hoff: „Jeder kann vom anderen lernen. Vor allen Dingen lassen sich im Netzwerk Ressourcen bündeln. Das schafft Raum für ein Mehr an kreativen Ideen und Handlungspotentialen.“ Das nächste Netzwerktreffen des von der Aktion Mensch geförderten Projekts ist noch vor den Sommerferien geplant. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich direkt an Adele Hoff vom Projekt „Aktion Inklusion“ des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer wenden: Telefon 02834 9869-412 oder adele.hoff@caritas-geldern.de.